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Zur aktuellen Situation der Coronavirus-Thematik


Auch wir setzen derzeit unsere Yogakurstätigkeit aus, hoffen aber unsere öffentlichen Tätigkeiten bald wieder aufnehmen zu können.

Die derzeit getroffenen Maßnahmen haben ja nicht nur äußere Auswirkungen, d.h. Auswirkungen im materiellen Geschehen wie Ausgehverbote und Geschäfts-schließungen, sondern auch seelische Auswirkungen für die Bevölkerung und das Zusammenleben. Die äußeren Auswirkungen lassen sich langfristig evtl. zum Teil noch ausgleichen. Die seelischen, u.a. sozialen Veränderungen sind ebenfalls differenziert zu betrachten und vermutlich später schwierig in ihren belastenden und mehr verborgenen Auswirkungen zu beheben.


Stärkung des Immunsystems im Yoga

Da Yoga eine ganzheitliche Gesundheit und Entwicklung des Menschen anstrebt, wollen wir in dieser Zeit nicht nur die Ausführung von den Körperübungen zur Stärkung des Immunsystems empfehlen. Darüber hinaus - und das kommt uns derzeit wesentlicher vor - möchten wir auf eine Stärkung des Immunsystems durch Arbeiten an dem eigenen Standpunkt hinweisen.
Aus einer ganzheitlichen Sicht stärkt sich das Immunsystem nicht nur dadurch, dass es sich durch Kontakt mit der Außenwelt mit immer neuen Krankheits-erregern konfrontieren muss. Das Immunsystem stärkt sich auch dadurch, dass das Bewusstsein möglichst aktiv mitbekommt, welche Informationen es aufnimmt und welche Fremdabsichten dabei mitschwingen. Das Bewusstsein möchte nämlich herausfiltern, wie freilassend eine Information in der Tiefe wirklich ist oder im Gegensatz dazu wie manipulativ uns eine Information entgegenkommt. Dieser Vorgang bedeutet sehr viel Eigeninitiative, ständige Auseinandersetzung mit verschiedenen Quellen, mit verschiedenen Ansichten und vor allem auch Sachinformationen.

Dafür schlagen wir exemplarisch nachfolgende Informationsquelle vor und werden in den kommenden Tagen weitere Vorschläge einbringen:

Auf der Internetseite von Swiss Propaganda Research finden Sie einen Artikel zur Situation, der fortgeschrieben wird. Dort kommen u.a. verschiedene Ärzte und andere Wissenschaftler zu Wort. Daten vom Robert-Koch-Institut und vom Nationalen Italienischen Gesundheitsinstitut ISS werden angezeigt bzw. verlinkt, und vieles mehr.



Anleitung für eine Bewusstseinsübung

Das Verarbeiten von Informationen geschieht oft zu schnell. Wie leicht liest man über einen Artikel hinweg, um danach schnell die nächste Infomation aufnehmen zu können.
Die Fähigkeit, eine Information gut auszuwerten wächst über die Zeit, wenn man sich aktiv darin schult. Dafür schlagen wir folgende Bewusstseinsübung vor.




Filmtipp

Für eine niveauvolle Unterhaltung am Abend, die außerdem das Immunsystem stärkt, empfiehlt sich der Film Der Fall Collini aus dem Jahr 2019. Er erzählt die mutige Aufklärung eines undurchsichtigen Mordes, und thematisiert einen Justizskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Buchautor: Ferdinand von Schirach, Regie: Marco Kreuzpaintner





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Bernd Klane und Ursula Klane
Friedrichshafen / Bodensee

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Psychische Spannkraft in Zeiten
von Krise und Ungewissheit

Staaten handeln gerade, ohne auf eine zuverlässige Absicherung durch die Wis-senschaft warten zu können. Dabei werden Wegentscheidungen getroffen, die sich rückblickend als übertrieben oder untertrieben erweisen mögen.
Sowohl für den Einzelnen als auch für eine Gemeinschaft in einem Land ist psychische Spannkraft eine wertvolle Tugend. Damit ist gemeint, dass man ein Nicht-Wissen oder ein Noch-Nicht-Wissen aushält und auch andere, völlig konträre Standpunkte besonnen behandelt und logisch durch-dringt.
Phänomene wie Angst oder der Anschluss an eine Meinungsmehrheit drängen sich förmlich als Störquellen bei einer lebendigen, offen bleibenden Standpunktbildung auf.

Nicht-Wissenschaftler machen sich selten klar, wie wenig Gewissheit Wissenschaftler in ihrem aktuellen Wissensstand wirklich haben. Auf dem Weg zur Beratung einer Öffentlichkeit in praktischen Fragen wie in der Coronakrise müssen sie Vereinfach-ungen in der Vielheit der Unwägbarkeiten finden, um Entscheidern Empfehlungen aussprechen zu können. Je mehr sich aber eine Gesellschaft dann ängstlich an diese Vereinfachungen klammert, um so mehr baut sie sich Käfige des Bewusstseins, die sich vielleicht schützend anfühlen, aber mit der Zeit die Bewegungen in die Zukunft behindern.

 Gerade las ich in Werner Heisenbergs „Der Teil und das Ganze“ über die frühen Forschungsphasen der Quantenphysik Anfang des 20. Jahrhunderts. Die damaligen Pioniere erdachten vielerlei Laborversuche und rätselten miteinander über Jahre und Jahrzehnte, was ihre unbestreitbar vorliegenden Messergebnisse eigentlich wirklich zeigten. Ich staunte über die Tugenden der Forscher wie Logik pflegen, Ungewissheit ertragen, eine einstmalige Gewissheit revidieren können, und persönliche Rivalitäten zurückstellen zu können.

28.März 2020