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Angebote für Yogalehrer


Ab 2018 bieten wir Veranstaltungen an, die sich an Yogalehrerkollegen wenden. Dafür wählen wir Themen, die unabhängig von Yoga-Stilrichtungen für das Zusammenfinden von aktuellen Lebensfragen und Inhalten aus der Yoga-Wissenschaft interessant sind.
Aus verschiedenen Blickrichtungen an gemeinsamen Themen zu arbeiten, damit möchten wir einen lebendigen Austausch anregen.

Für den nächsten Termin im Oktober 2018 haben wir als Thema vorgesehen:


Die Heilkraft des Denkens


Yoga hat sich in den letzten Jahrzehnten mit unterschiedlichen Ausrichtungen in der westlichen Welt etabliert. Großen Zuspruch finden dabei die Möglichkeiten zur Steigerung des körperlichen Wohlbefindens und zur Anhebung des energetischen Niveaus (prāna).
Die aktive Einbeziehung der Bewusstseinskräfte in die Yogapraxis zu vermitteln stellt hingegen für den Yogalehrer eine anspruchsvolle Aufgabe dar. Ohne auf diesen Lernschritt zuzugehen kommt der Yogaunterricht aber auf Dauer nicht recht voran und der Lehrer gerät möglicherweise unter die Erwartung der Schüler, die energetischen Effekte immer weiter zu steigern. Gleichzeitig entgeht dem Yogaunterricht ein großes Feld an Möglichkeiten für die individuelle Entwicklung und für die umfassende Gesundung.
Um sich das zu verdeutlichen stelle man sich einmal den achtgliedrigen Yoga-Weg des Patanjali ohne die oberen vier Glieder pratyāhāra, dhārana, dhyāna und samādhi vor.
Warum unterscheidet die Yogaphilosophie in Bezug auf das Denken zwischen vicāra und viveka?

Wir wollen uns am Freitag über Fragen und Erfahrungen zu diesem Themenkreis austauschen und ein zentraler Ansatz soll vorgestellt werden. Am Samstag kann anhand von āsana und einfachen Meditationsübungen das Thema noch konkreter werden und es können neue Möglichkeiten für den Unterricht entstehen.


Termin:
Fr. 20.10.18    19:00-21:00
Sa. 21.10.18   09:30-12:30
  
Beitrag:  nach eigener Einschätzung - Richtpreis 80 Euro mit Pausengetränken
                                   
Anmeldung bis 10 Tage vor Seminarbeginn





   –––––––––––––––––      Themen vergangener Termine:         —–––––––––––––––––


Die Bedeutung der Bhagavadgītā für Menschen von heute

Yoga hat in den letzten Jahrzehnten eine weite Verbreitung gefunden, Yogastilrichtungen wurden entwickelt bzw. veränderten sich ständig weiter. Besonders für Yogaunterrichtende ist die Überlegung interessant, wie Zeitströmungen die äußeren Erscheinungsweisen von Yoga prägen und was den eher zeitlosen Kern des Yoga ausmacht.
Es entsteht an dieser Stelle schon die Frage: Finden wir in Urschriften des Yoga wie der Bhagavadgītā eine bleibende Wahrheit, die für uns heute noch etwas aussagt? Wenn man das für möglich hält, leiten sich daraus weitere Fragen ab wie z.B.: Wie kann heute eine Auseinandersetzung mit der Bhagavadgītā in die eigene Yogapraxis, in den Yogaunterricht, in das Leben hineinfinden?

Die Bhagavadgītā handelt von einem Gespräch zwischen Sri Krishna und dem lernbegierigen Arjuna. Im Dialog behandelt die Schrift die aktive Beziehung des in der Welt tätigen Menschen zu dem ewigen Ursprung. Aus unserer Sicht berührt die Bhagavadgītā tatsächlich das größte Geheimnis des Menschseins, und sie beschreibt das in einer überraschend direkten Weise. Insofern kann ihr Anliegen für Menschen aller Kulturen und Konfessionen bereichernd sein.

Damit diese Lektüre für jeden individuell Früchte trägt, ist eine gewisse Disziplin erforderlich, die im Yoga svādhyāya genannt wird. Darin lernt der Übende, den Text weder im Sinne einer indischen Historie noch im Sinne der heutigen Lebensberatungs-Literatur aufzufassen, sondern sich nach und nach den transzendenten Quellen wirklich anzunähern.

Vieles deutet darauf hin, dass die Bhagavadgītā nicht zufällig in den letzten 200 Jahren im Westen bekannt wurde. Wer die Verse der Bhagavadgītā wiederholt liest, spürt in sich den Wunsch nach Klarheit, Erkenntnis und einer Entwicklung, die unsere heutige Kultur kaum noch kennt und die daher kaum Anregung erfährt. Durch ihren inspirierenden Charakter ist die Schrift Anregung und Anleitung zugleich.

An diesem Abend werden wir uns mit den angedeuteten Aspekten der Bhagavadgītā und ihrer Bedeutung für den Yoga beschäftigen. Dafür soll neben einem Vortrag von Bernd Klane auch Raum für einen thematisch geführten Austausch und für Fragen sein.

Aus dem Zusammenkommen verschiedener Erfahrungen und einem Interesse an Vertiefung können weitere Treffen entstehen.

Termin : Freitag, 2. Februar 2018 von 19:00 bis 21:00  

Ort : Friedrichshafen am Bodensee, die Raumwahl erfolgt nach Resonanz und wird kurzfristig bekannt gegeben.

Beitrag : nach eigenem Ermessen, Richtpreis Euro 15,-

Anmeldung : bis Freitag 26. Januar 2018 bei den unten genannten Kontaktdaten.

Buchempfehlung :  Bhagavadgītā, Übersetzung von Sri Aurobindo, erschienen bei Hinder und Deelmann




Bernd Klane und Ursula Klane
Friedrichshafen / Bodensee

E-Mail: info@yoga-in-friedrichshafen.de
Tel. 0 75 41 / 37 27 08







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svadhyaya, Lesen inspirierter Yoga-Schriften
ISBN_9783000593192
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