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Der Mensch - keine Maschine!
Das wache Bewusstsein des Menschen für den Alltag


26. und 27. Januar 2018

„Ich bin doch ein Mensch und keine Maschine“ sagen wir heute schnell einmal, wenn uns zuviel an „Funktionieren“ abgefordert wird. Erst bei genauerem Hinschauen stutzt man, in wie vielen Lebensbereichen man schon versucht, mit System das Beste herauszuholen, seien es Freizeitangebote, Entertainment oder Partnerschaft.

Viele Arbeitnehmer arbeiten heute schon in einem Umfeld mit der Grundstimmung, dass Systeme oder Maschinen dem individuellen Beurteilen und Handeln des Menschen überlegen seien. Auch die menschliche Leistung und der Wert eines Mitarbeitenden werden zunehmend durch digitalisierte Methoden und Kennzahlen bewertet. Es ist wohl nicht schwierig zu bemerken, dass etwas individuell Wertvolles dadurch nicht erfassbar ist. Kritik daran führt aber lediglich zu der Antwort, dass man an der Optimierung des Systems arbeite.

Selbst in der Umgangssprache können wir nicht mehr klar unterscheiden zwischen den Gefühlen des Menschen, und „Gefühlen“, die wir in modernen Computerprogrammen abrufbar machen, um uns dort Menschlichkeit vorzutäuschen. Computer können heute schon die Gefühlssituation des Bedieners in Kategorien einteilen und angeblich intelligent darauf reagieren.
Wir lesen das und müssten entsetzt sein, wie reduziert das Innenleben des Menschen betrachtet wird. Offensichtlich sind wir uns nicht mehr im Klaren, was ein Mensch überhaupt ist und welche bedeutungsvolle Dimension jeder Mensch mit seiner schöpferischen Individualität in sich trägt.

Es wird zunehmend eng für den Menschen. Dies erzeugt Angst, schleichende Emotionalisierung und insbesondere mehr psychische Krankheit in der Gesellschaft. Nach den Daten der gesetzlichen Krankenkassen ist die Zahl der psychischen Erkrankungen in den vergangenen 40 Jahren erheblich angestiegen (Studie BKK Dachverband).

Als Ausgleich zum Berufsalltag empfiehlt sich Sport, für dessen Ausübung Teile der Gesundheitsbranche u.a. Fitness-Armbänder mit hinterlegten Apps empfehlen. Warum übt man nicht stattdessen die eigene Wahrnehmung von Atmung, Puls und Bewegung? Immer mehr elektronische Artikel sollen dem Menschen Wohlgefühl oder vermeintliches Wissen vermitteln, indem sie eigenständige Beobachtungen „ersparen“.
Mit dem Wunsch nach Ausgleich wächst allgemein gesehen der Markt an Wohlfühl-, Entspannungs- und Achtsamkeitsangeboten. Die Vielfalt und Möglichkeiten sind grundsätzlich zu begrüßen. Jedoch sehen diese den Menschen oft „zu klein“ : Tagsüber arbeiten wir an Technisierung und Systematisierung, (noch) mehr Wohlstand und Sicherheit erhoffend. Abends versuchen wir, Folgeschäden und Nebenwirkungen an Körper und Psyche wegzutrainieren.


Um die Geschichte und den aktuellen Stand dieser Ver(w)irrung mehr zu verstehen, wollen wir zunächst in Werken bedeutender Denker und Naturwissenschaftler einigen Wegmarken der abendländischen Kulturentwicklung nachgehen.

Die Beschäftigung mit einer zeitgemäßen Yogawissenschaft und einem ganzheitlichen Menschenbild macht deutlich, dass die Lücke zwischen den üblichen Vorstellungen von Fortschritt und dem Wunsch nach seelischer Entwicklung durch erfüllende Tätigkeiten und Beziehungen zu groß geworden ist. Ein innerer Schritt steht in unserer Zeit und abendländischen Kultur an, welcher die Früchte der neuzeitlichen Wissenschaft und Technik mit dem Wissen über die geistig-seelische Existenz des Menschen vereint.
Wie können die individuellen Schritte aussehen, die den Menschen in unserer gegenwärtigen Kultur zu seinem angemessenen Stand führen? Dieser Stand sollte auch nicht nach rückwärts, d.h. in Bewusstseinszustände vergangener Jahrhunderte gerichtet sein.

Die Veranstaltung besteht aus Vortrag, Gespräch und einfachen Yogaübungen. Diese sind auch für Anfänger geeignet.


Vortrag am 26. Januar, 18:30 - 20:30
Yogastunde am 27. Januar, 10:00 -12:00

Kosten :  Vortrag allein:  20 Euro     -      Vortrag plus Yogastunde: 40 Euro
Ermäßigung für Teilnehmer laufender Yogakurse

Wegen des Platzbedarfs wird um Anmeldung gebeten bis Freitag, 19.Januar.




Medienkompetenz Friedrichshafen ganzheitliches Menschenbild
Quelle: BUSINESS today
Inspiration des Menschen durch den Geist Yoga in Friedrichshafen
... bei Michelangelo um 1510
... in unserem Alltag
Quelle: KfW
Mensch und Roboter Yoga in Friedrichshafen Entfremdung

Inspiration ...

 

Künstliche Intelligenz Digitale Demenz Friedrichshafen
Mensch und Roboter Yoga in Friedrichshafen Entfremdung
... auf der Hannover Messe: Roboterhand von Schunk
Quelle: Zeit-Online 26.01.17
Quelle: TK
Entfremdung Mensch als Maschine
Der erste Polizeiroboter in Dubai  
Quelle: Zeit-Online 01.06.17  G.Cacace/AFP
Bernd Klane und Ursula Klane
Friedrichshafen / Bodensee

E-Mail: info@yoga-in-friedrichshafen.de
Tel. 0 75 41 / 37 27 08
Humor ist angebracht...

"..Die Menschen haben Angst, dass Computer zu schlau werden und unsere Welt übernehmen könnten. Das eigentliche Problem ist aber doch, dass sie dumm sind und die Welt bereits übernommen haben"

Ein Computerspezialist in
http://www.spektrum.de/news/wo-bleibt-der-mensch/1433132